Charpai oder ein Kinderbett sind in indischen Haushalten ziemlich verbreitet. Eine neuseeländische Marke Annabelle’s hat den bescheidenen indischen Charpai auf ihrer Website zu einem atemberaubenden Preis von Rs 41.249 (800 NZD) aufgelistet – nach Rabatt. Annabelle’s hat den Charpai als “einzigartiges” und “originales” Produkt bezeichnet und als “Vintage Indian Daybed” bezeichnet. Vor dem Rabatt kostete das Produkt Rs 61.863 (1200 NZD).

Die Website hat auch EMI-Optionen wie 6-wöchentliche zinsfreie Zahlungen ab 133,33 NZD (Rs 6.873) mit einer App namens LayBuy und 4 zinsfreie Zahlungen von 200 NZD (Rs 10.311) 14-tägig über eine andere App namens Afterpay aufgelistet.

Für Ungeübte ist ein Charpai oder „Charpoy“, wie es vielerorts genannt wird, ein Bett, das aus einem mit Bändern oder leichten Seilen bespannten Rahmen besteht. Der traditionelle Charpai besteht aus einem Holzrahmen und Naturfaserseilen. Auch Charpais mit Metallrahmen und Kunststoffseilen haben heute den Markt überschwemmt. Ein Charpai kostet in Indien zwischen Rs 800 und Rs 10.000.

Annabelle’s ist nicht die einzige ausländische Marke, die alltägliche indische Artikel zu exorbitanten Preisen verkauft. Im Juni dieses Jahres stand der italienische Moderiese Gucci in der Schusslinie, weil er Kurta als “Blumenstickerei-Bio-Leinen-Kaftan” zu einem himmelhohen Preis von Rs 2,55 lakh verkaufte. Sein französischer Rivale Balenciaga hingegen sah sich der Hitze der Internetnutzer ausgesetzt, weil er eine Stofftasche oder “Pishvi” verkaufte, die in indischen, insbesondere in Maharashtrischen Haushalten ein Grundnahrungsmittel ist. Balenciaga verkaufte diese Tasche als “Barbes Large East-West Shopper Bag” zu einem stolzen Preis von Rs 1,53 lakh.

Herausgegeben von Mehak Agarwal

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